Über mich

Ich habe das Kind in mir bewahrt – vor mir ist nichts sicher – kein Material und keine Technik. Immer wieder gehe ich neue Wege in der Kunst und bleibe doch meinen Kunst-Serien über Jahre treu.  Meine Kunst allerdings ganz genau zu beschreiben oder gar zu interpretieren, sehe ich nicht als meine Aufgabe an und halte dies sogar für kontraproduktiv, würde ich dadurch doch den Betrachter in seiner Sichtweise einschränken oder diese sogar vorbestimmen. Meine Kunst soll betrachtet werden und für sich selbst sprechen. Sie sollte einfach „nur“ berühren.

Große Serien von mir sind:

Abstrakte Malerei

Der Anfang eines abstrakten Bildes ist eigentlich sehr leicht, weil ich da ja noch ziemlich frei irgendetwas, eine Farbe, eine Form, Licht und Schatten setzen kann. Und so entsteht bald ein Bild, das auch eine Weile gut aussehen kann, so leicht und neuartig. Aber so was hält sich höchstens einen Tag, dann scheint die Zeit am Bild zu nagen und ich beginne zu ändern, zu zerstören, viele Schichten aufzutragen und bersten zu lassen und es wieder neu entstehen zu lassen usw., bis es fertig ist. Ich nenne sie „Spuren der Zeit“.

Landschaftsmalerei

Das Hauptmerkmal liegt auf dem malerischen Einfangen von zwiespältigem Licht des Sonnenuntergangs mit all seinen Farbvariationen und auf der beruhigenden Weite der Landschaft. Ich versuche das Licht- Schattenspiel und damit die Stimmung einzufangen.

LED Pop-Art-Objekte

Pop-Art habe ich schon in der Jugend gemalt. Hier liebe ich stark vereinfachte Darstellung mit dicken, schwarzen Umrandungen und leuchtenden Farben. Diese plakative, flächige Malweise auf meinen Leucht-Objekten setze ich eine übertriebene, charakteristische und expressive Farbigkeit in „orange pink blue“ als Gestaltungselement entgegen. Darüber hinaus nutze ich die LED-Technik diese POP-ART Objekte homogen auszuleuchten.

Verknüpfung von Malerei mit Fotografie

Pop-Art Porträts male ich auf hauchdünne, zerbrechliche Blatt-Skelette, mit vielen Schichten Farbe. Zuerst fließt die Farbe durch die Siebstruktur der Blattadern und erst nach langem tupfendem Auftrag entsteht nach und nach mit viel Geduld ein Porträt. Dabei experimentiere ich mit der Zerbrechlichkeit des natürlichen Materials und betone die Vergänglichkeit der gemalten Personen. Die Grenzen zwischen den Elementen versuche ich in den Fotos der Blatt-Skelette aufzuheben. Hier spiele ich mit der Realität und versuche sie mit Ihren eigenen Regeln zu verwandeln.